Gerade gesehen

Filme und Serien kurz kommentiert

  • Spoilers inside!

    Es ist fast unmöglich über einen Film zu schreiben, ohne Informationen über den Inhalt preiszugeben, und ob eine Information bereits ein Spoiler ist oder nicht, wird manchmal sehr unterschiedlich empfunden. Hier wimmelt es auf jeden Fall von Spoilern, also Vorsicht, ich möchte niemandem den Spaß verderben.
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Archiv für die Kategorie ‘SONSTIGES’

Dies und das, was woanders nicht paßt

And Now For Something Completely Different – Part 1

Verfasst von Tom am 2 Januar 2008

Ich habe etwas entdeckt, das ich gerne weiterreichen möchte, obwohl es weder mit Filmen noch mit Serien zu tun hat. Ich bin heute morgen mal wieder von meinem Radiowecker mit dem Song „Hey There Delilah“ von Plain White T’s geweckt worden, und es gibt durchaus schlechtere Wecklieder, meiner Meinung nach.

Ich weiß wie so oft nicht warum, aber ich habe eine kleine Internetrecherche gestartet und nicht nur herausgefunden, daß die besungene Delilah einen Nachnamen hat, sondern auch, daß es eine wunderbare Parodie auf diesen Song gibt. Diese Version hat mir heute den ganzen Tag über gute Laune verschafft, und das schaffen „lustige“ Songs nur sehr selten.

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Widget-Probleme

Verfasst von Tom am 13 Dezember 2007

Bei einem anderen (nicht öffentlichen) Blog von mir hatte ich seit einigen Tagen das Problem, daß die Widgets zwar in der Sidebar angezeigt wurden, aber nur ganz unten, nach dem ältesten Posting/Artikel. Das war bei verschiedenen Themes so, allerdings längst nicht bei allen.

Nach einiger Herumprobiererei war ich der Meinung, daß das Problem von einem meiner Artikel ausgehen müßte. Also habe ich den Inhalt der Artikel kopiert (man will ja nicht alles neu tippen), und einen Artikel nach dem anderen gelöscht. Beim dritten hatte ich Erfolg – die Widgets wurden wieder so angezeigt, wie es sein sollte.

Die gelöschten Artikel habe ich neu erstellt (dabei das Datum entsprechend geändert), und nun ist alles wieder in Butter.

Woran es jetzt genau lag, weiß ich zwar nicht, aber vielleicht hilft dieser Hinweis ja trotzdem dem einen oder anderen Benutzer von WordPress.com weiter.

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„Heroes“ und die Einsicht des Schöpfers

Verfasst von Tom am 7 November 2007

In diesem Artikel ist zu lesen, daß Serienschöpfer Tim Kring offenbar recht einsichtig ist. Jeder genannte Punkt kann wohl von fast allen Fans unterschrieben werden:

Kring himself is keenly aware that Heroes is broken. Here’s his candid critique:

THE PACE IS TOO SLOW

“We assumed the audience wanted season 1 — a buildup of intrigue about these characters and the discovery of their powers. We taught [them] to expect a certain kind of storytelling. They wanted adrenaline. We made a mistake.“

THE WORLD-SAVING STAKES SHOULD HAVE BEEN ESTABLISHED SOONER

The premonition of nuclear apocalypse created a larger context that unified every story line last season. Kring now sees that Volume 2 (the first 11 episodes of season 2) would have been better served if Peter’s vision of viral Armageddon had appeared in the season premiere rather than episode 7. “We took too long to get to the big-picture story,“ he says.

THE ROOKIES DIDN’T GREET THEMSELVES PROPERLY

New Heroes Monica (Dana Davis), Maya (Dania Ramirez), and Alejandro (Shalim Ortiz) ‘’shouldn’t have been introduced in separate story lines that felt unattached to the show. The way we introduced Elle (Kristen Bell) — by weaving her in via Peter’s story line — is a more logical way to bring new characters into the show.“ (That said, Kring says a few newbies won’t make it beyond this second volume, which wraps Dec. 3.)

HIRO WAS IN JAPAN WAY TOO LONG

Hiro’s (Masi Oka) time-bending adventure in 17th-century Japan — where he mentored samurai hero Takezo Kensei (David Anders) — finally came to an end on Nov. 5. But Kring says it ‘’should have [lasted] three episodes. We didn’t give the audience enough story to justify the time we allotted it.“

YOUNG LOVE STINKS

Kring regrets sticking Claire (Hayden Panettiere) with a super-dud boyfriend and forcing Hiro to moon over a cutesy princess. “I’ve seen more convincing romances on TV,“ he admits. “In retrospect, I don’t think romance is a natural fit for us.“

Yet while Heroes has finally found some dramatic traction, this second volume is pretty much a wash. The Dec. 3 episode has been retooled to function as a potential season finale — a move inspired by the writers’ strike and a desire to give the show “a clean slate“ when it goes back into production for Volume 3. At that point, Kring wants to craft a rebooted Heroes that can attract new fans and win back those who’ve tuned out: “The message is that we’ve heard the complaints — and we’re doing something about it.“

Hoffen wir, der Writers Guild Strike wird einigermaßen schnell beendet, und die zweite Hälfte der Season entsteht dann unter dem Einfluß dieser Einsichten.

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„Bionic Woman“ – Erste Eindrücke

Verfasst von Tom am 5 November 2007

BionicWoman

Das ist eine Serie mit argen Startschwierigkeiten.

Es ist ja bekannt, daß hinter dieser Serie Leute stecken (z.B. David Eick), die mit “Battlestar Galactica” eine alte, ziemlich lächerliche Serie derart modernisiert haben, daß Kritiker und Zuschauer gleichermaßen begeistert waren. Nun erwartet man ja eigentlich einen weiteren Geniestreich – doch der bleibt aus. Zwar ist diese Serie nicht so hundsmiserabel schlecht wie “Painkiller Jane” (bereits abgesetzt), kommt aber auch meilenweit nicht an “Alias” heran, eine Serie, die man vermutlich als Vorbild genommen hat, denn die Ähnlichkeiten (auch der Hauptdarstellerinnen) sind nicht zu übersehen.

Interessant ist, daß das Problem hausgemacht zu sein scheint. Zwischen der Produktion der Pilotepisode und der eigentlichen Serie ist einer der verantwortlichen Produzenten und Showrunners (Glen Morgan [„The X-Files“, „Space: Above and Beyond“, „Millennium“)“ wegen “kreativer Differenzen” gegangen. Im September hat sich Jason Katims („Roswell“) der Show als „Consultant“ gekümmert, um sich im Oktober wieder zu verabschieden; seine Aufgabe übernahm Jason Cahill, der bis dahin Drehbuchautor war, und lediglich eine einzige Episode der wenig erfolgreichen Serie „Surface“ (1-12) produziert hatte. Zusammen mit Glen Morgen verließ auch Executive Producer und Autor des Piloten, Laeta Kalogridis, die Serie.

Mich interessieren Geschehnisse hinter den Kulissen hauptsächlich dann, wenn ein Qualitätsverlust zu bemerken ist, wie es in der letzten Season von „Alias“ war. Aber manchmal ist es angebracht, die Hintergründe zu erläutern.

Nach dem Abgang von Glen Morgan wurde das Konzept überarbeitet, die Darstellerin der Schwester wurde ausgetauscht, zudem ist die Schwester nun nicht mehr taub, sondern eine Art Hacker. Die Rolle des Verlobten wurde für den Neuzugang Isaiah Washington ganz herausgeschrieben, allerdings recht plump: Am Ende des Piloten kommt er mit einer Schußverletzung in einen Krankenwagen, und weil nichts weiter dazu gesagt wird, geht man davon, daß er überleben wird. Die zweite Episode beginnt mit seinem Begräbnis. Das ist zwar effektiv, wenn man Zeit sparen will, aber doch ein wenig verwirrend.

Weiterhin gab es zusätzliche Verhandlungen mit Katee Sackhoff, so daß sie nun öfter zu sehen sein wird, als ursprünglich geplant. Es dürfte den Produzenten aufgefallen sein, daß sie nicht nur eine charismatischere Schauspielerin ist, sondern die von ihr dargestellte Sarah Corvus der interessantere Charakter.

Das größte Problem für mich, ist zur Zeit, daß ich der Serie einfach nicht glaube. Die Szenen im Hauptquartier dieses Geheimdienstes fühlen sich zu künstlich an, die Art, wie Jamie dort behandelt wird und selbst andere behandelt, würde eher darauf schließen lassen, daß man sich schon länger kennt, die Stimmungsschwankungen und Meinungsänderungen kommen und gehen bei Jamie, als habe man komplette Szenen verpaßt.

Jamies Verlobter wird ermordet, aber man sieht sie nie wirklich traurig oder verzweifelt, ein bißchen traurig, ja, ganz so, als sei ihr Wellensittich von der Stange gefallen, aber das ist einfach zu wenig, um ernst genommen zu werden. Als Sydney in „Alias“ herausfand, daß Sloane für den Mord an ihrem Verlobten verantwortlich war, hatten die Autoren und Jennifer Garner offenbar wirklich Spaß an ihrer Arbeit, haben richtig mitreißende Szenen geschaffen, da wurden Emotionen bei den Zuschauern erzeugt. Hier ist nichts davon zu bemerken. Daß sie bei dem Unfall auch ihr ungeborenes Baby verloren hat, muß sie wohl schnell vergessen haben, oder ihr ist das nicht so wichtig … Auch Actionszenen retten nichts, wenn das Material zwischen ihnen unglaubwürdig und lahm erscheint.

Eine zweitklassige Alias-Kopie braucht man nicht.

Note: 3-

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„Moonlight“ – Erste Eindrücke

Verfasst von Tom am 5 November 2007

Moonlight1

Jede neue Bearbeitung der traditionellen Vampirsagen legt die Regeln neu fest, insbesondere die Fähigkeiten und Schwächen der Vampire.

In dieser Serie werden Vampire durch einen Pflock im Herzen lediglich gelähmt, nicht getötet, auch Silber hat auf sie diese Eigenschaft. Sonnenlicht tötet sie nur nach ausgiebiger Bestrahlung, was für die Produktion eine enorme Erleichterung ist, weil sie durchaus tagsüber Außendrehs haben können: Es reicht, wenn Mick St. John sein Gesicht mit einem Gegenstand abschattet. Das titelgebende Mondlicht kommt daher wohl eher selten zur Anwendung. Nun ja. Leider ist die Serie nicht sehr konsequent: In Episode 1–06 stolziert der Protagonist durch die südkalifornische Mittagssonne, und schattet sein Gesicht diesmal gar nicht ab, er trägt nur eine Sonnenbrille. In einer späteren Szene benutzt er seine rechte Hand, um ein wenig Schatten ins Gesicht zu bekommen, obwohl sie Sonne schon sehr tief steht und weniger kräftig sein müßte. Außerdem: Was ist denn mit der Hand, leidet sie nicht unter Sonneneinstrahlung?

Moonlight2

Es ist nicht schlecht, neue Regeln in ein Genre einzuführen oder bekannte zu ändern, aber an seine eigenen Regeln sollte man sich schon halten.

Fliegen können Vampire in dieser Neuinterpretation nicht, sind aber (wie immer) besonders stark, sehr schnell, und können sehr gut riechen. Särge interessieren sie nicht sonderlich, sondern liegende Kühlschränke, aber auf Blut sind sie weiterhin angewiesen; da ist es gut, wenn man einen freundlichen Vampir kennt, der im Leichenschauhaus arbeitet.

Als ich zum ersten Mal über das Konzept der Serie gelesen habe (Vampir als Privatdetektiv), konnte ich kaum glauben, daß man es wirklich mit der Serie “Angel” aufnehmen wollte, aber weit gefehlt, hier konzentriert man sich mehr auf die Beziehung des Protagonisten zur Protagonistin, es ist eher eine “Paranormal Romance Story”, als ernstzunehmender Krimi oder reine Fantasy. Schwache Erinnerungen an “Beauty and the Beast” mit Linda Hamilton und Ron Perlman werden wach.

Nicht begeistert bin ich von der Besetzung; vielleicht bin ich ja noch von“Angel“ verwöhnt, aber Alex O’Loughlin als Vampirdetektiv ist mir zu bubihaft. Wenn ich es mir recht überlege … Kevin McKidd wäre gut in dieser Rolle, während Alex O’Loughlin ein guter Journeyman wäre. Auch Sophia Myles will mir nicht recht gefallen, ich nehme ihr einfach nicht jede Dialogzeile ab. Ob das daran liegt, daß man (wie auch bei „Bionic Woman“) eine Britin amerikanisch klingen läßt?

Handlungstechnisch muß man möglichst bald aufhören, beide Hauptcharaktere unanhängig voneinander „zufällig“ am gleichen Fall arbeiten und sich „zufällig“ im Leichenschauhaus über den Weg zu laufen zu lassen, das stört mich schon nach nur 6 Episoden sehr.

Moonlight2

Die Quoten waren bisher nicht bombastisch, aber beständig, so daß diese Serie offenbar ihr Zielpublikum gefunden hat – ich bin allerdings nicht dabei.

Note: 3

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„Journeyman“ – Erste Eindrücke

Verfasst von Tom am 4 November 2007

Journeyman

Ein Mann reist durch die Zeit und hilft fremden Menschen? Richtig, “Quantum Leap”. Ein Mann läuft durch San Francisco und hilft fremden Menschen? Auch richtig, “Early Edition”.

Aber nicht an diese beiden Serien mußte ich denken, als ich die ersten beiden Episoden von “Journeyman” sah, sondern immer und immer wieder an “The Dead Zone”, denn auch hier geht es um einen Mann mit einer geheimnisvollen Gabe, die er dazu nutzt, anderen Menschen zu helfen. Aber der Hauptgrund ist: Der Hauptdarsteller Kevin McKidd ist vom Typ her Anthony Michael Hall viel zu ähnlich. Ich könnte mir sogar vorstellen, daß Gelegenheitszapper diese beiden Serien verwechseln werden und sich dann wundern, daß “irgendwas anders” ist.

AMH-KMcK

Auf den ersten Blick bietet diese neue Serie also nicht viel Neues, lediglich die Möglichkeit, daß er durch seine Zeitreisen sich selbst begegnet, hat – wie wir seit “Back To The Future” wissen – ein besonderes Potential für Dramatik (und Komik).

Bleibt abzuwarten, was die Autoren noch im Ärmel haben, und ob diese Serie überhaupt ihre Zuschauer findet, denn erfahrungsgemäß schalten viele Zuschauer nach “Heroes” (und auch “LOST”) den Fernseher aus.

Note: 3+

Nachtrag 30.10.07: Nach mittlerweile 6 Episoden ist die Struktur der Serie noch deutlicher zu sehen. Die Autoren interessieren sich gar nicht so sehr für die einzelnen Fälle, die der Protagonist zu erfüllen hat; diese werden zwar immer wieder in mehreren Etappen gezeigt und natürlich von ihm gelöst, aber viel interessanter ist es, wie diese unfreiwilligen Zeitreisen sich auf sein eigenes Leben in der Gegenwart auswirken.

Immer wieder reißt es ihn mit nur einer Vorwarnung von wenigen Sekunden in die Vergangenheit, so daß es immer wieder Situationen gibt, in denen das nicht nur auffallen könnte, sondern geradezu gefährlich ist, wie z.B. beim Autofahren, oder einfach nur sehr peinlich. Ein Beispiel dazu. Wenn er diese Kopfschmerzen bekommt, die einen Zeitsprung andeuten, könnte er beim Autofahren noch schnell anhalten, aber wenn er gerade nackt unter der Dusche steht, könnte er nicht viel mehr tun, als sich ein Handtuch umzubinden – Anziehen würde zu lange dauern.

Seine Frau wurde ja angenehm schnell eingeweiht in sein Geheimnis, so daß sie ihn ein wenig unterstützen kann, aber sein Bruder, der Cop, mit dem er so einige Probleme hat, merkt, daß etwas los ist. Gerade diese Beziehungen Protagonist-Bruder und Protagonist-Ehefrau-Exverlobte bilden den Mittelpunkt der Serie, nicht so sehr seine Handlungen in der Vergangenheit.

Um potentielle Zuschauer, die eigentlich Science Fiction nicht mögen, nicht abzuschrecken, sollten sie doch eingeschaltet haben, beschränken sich die Autoren in dieser Hinsicht auf ein absolutes Minimum; mehr als das Wort „Tachyonen“ ist in diesen 6 Episoden nicht gefallen.

Da diese Serie sowohl episodische Elemente hat, als auch einen Handlungsbogen, liegt sie für mich genau zwischen „eher interessant“ und „eher uninteressant“; solange mich der Handlungsbogen interessiert und nicht nach und nach verschwindet, bleibe ich dabei. Kommentare zu den einzelnen Episoden plane nich aber nicht zu schreiben.

Nachtrag 10.12.07:

NBC wird die letzten 2 produzierten Episoden von „Journeyman“ in der 51-sten Kalenderwoche am Montag und Mittwoch zeigen. Anders als bei „Chuck“ und „Life“ hat man nicht die üblichen weiteren 9 Drehbücher bestellt, sondern bisher nur 3; dieses Zögern des Senders läßt (in Verbindung mit dem WGA-Streik) nichts Gutes ahnen für die Show.

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