
Drehbuch: Lauren Gussis
Regie: Nick Gomez
Olson: “Well, I mean, I knew you weren’t gonna kill me.”
Dexter: “No, i’m gonna kill you. I have to. I just don’t need to. It’s very empowering.”
Dexters Privatleben nimmt tatsächlich eine Wende zum Alltäglichen, als Rita einen Telefonanruf mißversteht und glaubt, Dexter und Lila hätten miteinander geschlafen. Wütend darüber holt Dexter genau das erst einmal nach, und beichtet es Rita später auch noch. Ich hoffe sehr, daß diese Anklänge von Soap-Opera sehr schnell wieder vorbeigehen, denn es gibt genügend Handlungsstränge, die interessanter sind. Das vorhergehende Essen war jedoch durchaus interessant, weil man natürlich davon ausging, daß es bereits hier zu Problemen kommen würde. Es lief jedoch unerwartet gut, und niemand hat bemerkt, daß er etwas genervt wirkte, als Rita, Gail und Leila vor dem Essen beteten.
Dexter kann zwar in letzter Minute die ihn belastenden Videoaufnahmen löschen, aber da er nicht viel Zeit hatte, sind sie vermutlich wiederherstellbar, wenn man erst einmal nach ihnen sucht.
Debra befürchtet, von ihrer Vaterfigur Lundy weniger beachtet zu werden, doch als sie erfährt, daß er Dexter nicht ihr, sondern nur Mazuka gegenüber bevorzugt, fällt sie ihm gleich um den Hals. Das war schon deutlich zu viel, Deb, etwas mehr Zurückhaltung bitte!
Lundy und seine Taskforce haben ein Problem mit einem Nachahmungstäter, das Dexter ganz allein auf seine Weise löst. Diesmal läßt er das Opfer bewußt zurück, um andere potentielle Nachahmungstäter abzuschrecken, denn er kann es sich nicht leisten, daß ein Großaufgebot von FBI-Beamten sich des Butcher-Falls annimmt.
Eine der besten Szenen zeigte wieder einmal eine Konfrontation mit Sgt. Doakes, der sich wirklich nicht lange von Dexters angeblicher Sucht täuschen ließ. Er unterstellt ihm zwar ständig, gefährlich zu sein, aber offenbar kommt er bisher nicht auf die Idee, daß er der Bay Harbor Butcher sein könnte. Lange kann es aber eigentlich nicht mehr dauern, und daher muß Dexter noch vorsichtiger werden.
Überhaupt sollte er von jetzt an niemanden mehr ermorden, denn er hat zur Zeit keine Möglichkeit, die Leichen zu beseitigen. Da trifft es sich ja gut, daß er feststellt, den Drang zum Töten nicht mehr zu spüren. Bleibt abzuwarten, ob das von Dauer ist.
Note: 3+





