
Drehbuch: Christopher B. Landon, Carl Ellsworth
Regie: D.J. Caruso
-> „Rear Window“ für die IPod-Generation
Note: 2-
Kino- und Dokumentarfilme
Verfasst von Tom am 19 September 2007

Drehbuch: Christopher B. Landon, Carl Ellsworth
Regie: D.J. Caruso
-> „Rear Window“ für die IPod-Generation
Note: 2-
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Verfasst von Tom am 26 Juli 2007

Drehbuch: David Collard
Regie: Carl Franklin
Tagline: How do you solve a murder when all the evidence points to you.
Nach dem ruhigen Anfang kommt die Handlung richtig in Fahrt, die angenehm hohe Geschwindigkeit wird dabei von der dynamischen Kameraarbeit unterstützt. Wohlgemerkt „dynamisch“, nicht hektisch; es gibt eine Menge Kamerafahrten, -schwenks, -zooms und auch einige ungewöhnliche Perspektiven, nicht das Herumgefuchtel eines Videoamateurs, wie man es heute leider zu oft zu sehen bekommt.
Denzel Washingstons Spiel überzeugt wieder einmal völlig. Wenn er – wie beim Fälschen der Telefonlisten – mal wieder unter Zeitdruck der Entdeckung zu entgehen versucht, kann man seine Anspannung schon richtig mitfühlen. Stets ist er seinen Kollegen einen Schritt voraus, aber auch nicht mehr als einen Schritt.
Auch gefällt John Billingsley in der Nebenrolle seines kauzigen Kumpels, der ihn früh durchschaut und ihm mehrmals hilft.
Kleiner, gut gefilmter Thriller, keine Kunst, macht aber Spaß.
Note: 2
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Verfasst von Tom am 19 Juli 2007

Drehbuch: Gary Goldman, Jonathan Hensleigh, Paul Bernbaum
Regie: Lee Tamahori
-> Eingebaute Fast-Forward-Funktion: Note: 3- Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Tom am 19 Juli 2007

Drehbuch: John Logan
Regie: Martin Scorsese
Howard Hughes: „Sometimes I truly fear that I … am losing my mind. And if I did it … it would be like flying blind.“
Es ist schon faszinierend mit anzusehen, wie der damals reichste Mann der Welt, Howard Hughes, seine drei großen Passionen Fliegerei, Film und Frauen, bis zum Exzeß auszuleben weiß, aber immer wieder – und in zunehmendem Maße – an seine eigenen inneren Grenzen gelangt: Er war phobisch, zwangsgestört und in späteren Jahren auch paranoid.
Dennoch brachte er es im Flugzeugbau zu diversen Innovationen, sowie Geschwindigkeits- und Langstrecken-Rekorden, hatte Beziehungen mit verschiedenen Hollywooddarstellerinnen, und auch sein längstes, komplexestes, teuerstes, verrücktestes Filmprojekt, „Hell’s Angels“, spielte sein Geld wieder ein.
Diese 20 Sturm-und-Drang-Jahre Hughes’ hält der Film fest, gibt aber auch einen Ausblick auf die katastrophalen letzten 18 Jahre seines Lebens, in denen er in völliger Abgeschiedenheit in verdunkelten Hotelzimmern fern der Außenwelt lebte.
Leonardo DiCaprio und Cate Blanchett stellen Howard Hughes und Katharine Hepburn sehr glaubwürdig und vielschichtig dar; eine ihrer schönsten – und ruhigsten – Szenen ist die, in der er ihr von seiner Angst erzählt, den Verstand zu verlieren.
Scorsese hat versucht, das Lebensgefühl der damaligen Zeit einzufangen, doch gerade in musikalischer Hinsicht ist er für meinen Geschmack ein wenig über das Ziel hinausgeschossen; etwas mehr Ruhe hätte dem Film sehr gut getan.
Note: 2
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Verfasst von Tom am 19 Juli 2007
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Verfasst von Tom am 18 Juli 2007

Drehbuch: Alejandro González Iñárritu
Regie: Guillermo Arriaga, Alejandro González Iñárritu
Tagline: Tragedy is universal
Der Film besteht aus vier zeitversetzten, in sich verschachtelten Episoden, deren dramatische Geschehnisse ein einziges Gewehr auslöst, obwohl die Episoden in drei verschiedenen Teilen der Welt spielen (Marokko, Tokyo und San Diego/Mexiko) und die Protagonisten der einzelnen Episoden sich während des Films nicht gegenseitig begegnen. Im Prinzip zeigt der Film (in Anspielung auf die obige Tagline) die Globalisierung der Tragik.
Der inhaltliche Zusammenhang der Episoden wird erst nach und nach klar, in der Geschichte des japanischen Mädchens sogar erst am Ende des Films, und durch die fehlende Chronologie muß der Betrachter sich diese selbst zusammenreimen, was aber nicht weiter schwer fällt; so kommt es dazu, daß ein Telefongespräch sowohl weiter am Anfang des Films vorkommt, als auch ziemlich am Ende; man sieht erst den Sohn sprechen, später dann seinen Gesprächspartner, den Vater.
Der gesamte Film ist per Handkamera gefilmt, was aber wider Erwarten nicht negativ auffällt, genauso wenig wie die Tatsache, daß außer den englischsprachigen Darstellern – allen voran die Stars Brad Pitt und Cate Blanchett – hauptsächlich Laiendarsteller zu sehen sind. Die unterschiedlichen Kulturen wirken realistisch und ehrlich dargestellt, und selbst unvernünftige Entscheidungen der Protagonisten erscheinen nicht als Mittel, um das Drama voranzutreiben, sondern einfach nur menschlich.
Der Film ist ein wenig lang geraten, Cate Blanchett hat relativ wenig zu tun, und es bleiben einige Fragen offen: Was steht auf dem Zettel, den der Polizist von dem Mädchen bekommen hat? Warum wird auf der mexikanischen Hochzeitsfeier mit einer Waffe herumgefuchtelt? Was geschieht mit den Kindern, bis die Eltern aus Marokko zurück sind? Insgesamt wirkt der Film auf mich daher nicht so ganz rund, aber er ist dennoch faszinierend.
Note: 2-
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