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Filme und Serien kurz kommentiert

  • Spoilers inside!

    Es ist fast unmöglich über einen Film zu schreiben, ohne Informationen über den Inhalt preiszugeben, und ob eine Information bereits ein Spoiler ist oder nicht, wird manchmal sehr unterschiedlich empfunden. Hier wimmelt es auf jeden Fall von Spoilern, also Vorsicht, ich möchte niemandem den Spaß verderben.
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    November 2007
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Archiv für November 2007

Dexter, 2-06, „Dex, Lies, And Videotape“

Verfasst von Tom am 17 November 2007

Dexter206

Drehbuch: Lauren Gussis
Regie: Nick Gomez

Olson:Well, I mean, I knew you weren’t gonna kill me.”
Dexter: “No, i’m gonna kill you. I have to. I just don’t need to. It’s very empowering.”

Dexters Privatleben nimmt tatsächlich eine Wende zum Alltäglichen, als Rita einen Telefonanruf mißversteht und glaubt, Dexter und Lila hätten miteinander geschlafen. Wütend darüber holt Dexter genau das erst einmal nach, und beichtet es Rita später auch noch. Ich hoffe sehr, daß diese Anklänge von Soap-Opera sehr schnell wieder vorbeigehen, denn es gibt genügend Handlungsstränge, die interessanter sind. Das vorhergehende Essen war jedoch durchaus interessant, weil man natürlich davon ausging, daß es bereits hier zu Problemen kommen würde. Es lief jedoch unerwartet gut, und niemand hat bemerkt, daß er etwas genervt wirkte, als Rita, Gail und Leila vor dem Essen beteten.

Dexter kann zwar in letzter Minute die ihn belastenden Videoaufnahmen löschen, aber da er nicht viel Zeit hatte, sind sie vermutlich wiederherstellbar, wenn man erst einmal nach ihnen sucht.

Debra befürchtet, von ihrer Vaterfigur Lundy weniger beachtet zu werden, doch als sie erfährt, daß er Dexter nicht ihr, sondern nur Mazuka gegenüber bevorzugt, fällt sie ihm gleich um den Hals. Das war schon deutlich zu viel, Deb, etwas mehr Zurückhaltung bitte!

Lundy und seine Taskforce haben ein Problem mit einem Nachahmungstäter, das Dexter ganz allein auf seine Weise löst. Diesmal läßt er das Opfer bewußt zurück, um andere potentielle Nachahmungstäter abzuschrecken, denn er kann es sich nicht leisten, daß ein Großaufgebot von FBI-Beamten sich des Butcher-Falls annimmt.

Eine der besten Szenen zeigte wieder einmal eine Konfrontation mit Sgt. Doakes, der sich wirklich nicht lange von Dexters angeblicher Sucht täuschen ließ. Er unterstellt ihm zwar ständig, gefährlich zu sein, aber offenbar kommt er bisher nicht auf die Idee, daß er der Bay Harbor Butcher sein könnte. Lange kann es aber eigentlich nicht mehr dauern, und daher muß Dexter noch vorsichtiger werden.

Überhaupt sollte er von jetzt an niemanden mehr ermorden, denn er hat zur Zeit keine Möglichkeit, die Leichen zu beseitigen. Da trifft es sich ja gut, daß er feststellt, den Drang zum Töten nicht mehr zu spüren. Bleibt abzuwarten, ob das von Dauer ist.

Note: 3+

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Dexter, 2-05, „The Dark Defender“

Verfasst von Tom am 16 November 2007

Dexter2-05

Drehbuch: Tim Schlattmann
Regie: Keith Gordon

Lila: “Dexter, if these guys are behind bars, you need to confront them. If they’re dead, hell, go piss on their graves, but you need to do whatever it takes so you can get closure. How else do you expect to get better?”
Dexter: “I never expected to get better.”

Dexter macht sich zum ersten Mal auf die Suche nach einem der Mörder seiner Mutter, und geht auf ihn los, ohne einen nennenswerten Plan zu haben. Letztlich ist es Lila, die ihn davon abbringen kann, ihn zu töten (sie denkt, es ginge um Heroin), und ihre Sorge um Dexter wirkt durchaus ehrlich. Dexter scheint wirklich mit dem Morden aufhören zu wollen; kann es sein, daß er doch Gefühle für Rita und die Kinder hat, daß er wirklich ein “normales” Leben führen will?

Es ist schon reichlich unvorsichtig, was Dexter sich da geleistet hat, immerhin kann sich der Täter denken, mit wem er es zu tun hatte und hat auch sein Gesicht gesehen. Vielleicht ist er aber auch derart verängstigt, daß er das Weite sucht, für den Fall, daß Dexter es sich anders überlegt. Das bleibt abzuwarten. Dexters Wut war offen zu sehen, und das bei einem Mann, der uns immer wieder sagt, er habe keine Gefühle, aber er sagt ja auch immer wieder, er sei kein Mensch …

Interessanterweise hat Harry Dexters Mutter nicht nur gekannt, sie als Informantin benutzt, sondern darüber hinaus auch mit ihr geschlafen. Möglicherweise ist Dexters Ziehvater in Wirklichkeit sein leiblicher Vater, je nachdem, wie lange Harry und Dexters Mutter sich schon gekannt haben. Aber das ist wohl eher unwahrscheinlich.

Dexter vergleicht sich in dieser Episode mit Superhelden, insbesondere mit dem “Dark Defender”: “We have a lot in common … tragic beginnings … secret identities … part human, part mutant … archenemies.” Das ist in der Tat ein interessanter Vergleich, denn auch Superhelden wie Batman scheren sich nicht sonderlich um Gesetze, sondern tun das, was sie tun wollen. Dexter wäre in dieser Riege durchaus der düsterste „Held“.

Ritas Mutter zieht nun ganz bei ihr ein, und die Begeisterung war … nicht vorhanden. Sie versucht vermutlich weiterhin, Rita und Dexter auseinander zu bringen, aber solange er keinen Fehler macht, steht Rita hinter ihm. Nur sollte nicht noch einmal so etwas wie der Schuh auftauchen.

Debra ist weiterhin verängstigt, durchsucht Gabriels Schubladen und liest seine Emails. Seine ruhige und (meist) verständnisvolle Art könnte auf Dauer gut für sie sein, aber vielleicht stellt sich auch heraus, daß sie nie wieder wirklich Vertrauen aufbringen kann; dann wäre sie – auf andere Weise – Dexter ähnlicher, als sie es je war.

Diese Serie scheint tatsächlich eine Lanze brechen zu wollen für FBI-Beamte, denn noch entspannter und gleichzeitig doch immer am Ball als Agent Lundy kann man wohl kaum sein. Wenn er wirklich einmal Dexter auf die Schliche kommt und sich die beiden gegenüberstehen, wird Lundy vermutlich Dexters erstes Opfer sein, das der Zuschauer nicht sterben sehen will. Bisher hatte er es immer nur mit Mördern und Sgt. Doakes zu tun, eine Konfrontation mit Lundy wäre für jeden Drehbuchautor eine große Herausforderung. Auf diesen Höhepunkt würde ich mich schon jetzt freuen, wäre da nicht die Möglichkeit, daß Dexter falsche Beweise ins Spiel bringt, um eine andere Person als Bay Harbor Butcher zu belasten. Wenn ich es mir genau überlege, bin ich sogar ziemlich sicher, daß man es so drehen wird.

Das Ende dieser Episode deutet an, daß Dexter aufgenommen wurde, als er sein Boot von Blutflecken befreit hat.

Note: 2– (Schon wieder … liegt das an mir, oder sind diese Episoden wirklich so gleichmäßig gut?)

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Heroes, 2-08, „Four Months Ago …“

Verfasst von Tom am 15 November 2007

Heroes208

Drehbuch: Tim Kring
Regie: Greg Beeman

Jason Bourne Peter: “I remember. I remember everything.”
Adam Monroe: “Good, then. Shall we save the world?”

Diese Episode beginnt recht spektakulär mit dem Ende der ersten Season. Nathan fliegt mit Peter hoch über New York, wird gebraten, läßt ihn kurz vor der Explosion los, und wird dann von Peter aufgefangen und ins nächste Krankenhaus gebracht. Im Prinzip hatte man sich das auch so vorgestellt, aber es war schön, es auch mal zu sehen, zumal diese Flugszenen besser wirkten als in Episode 2–03. Auch das überarbeitete Makeup des gebratenen Nathan sah besser aus als die Versionen, die wir bisher zu sehen bekamen.

Angela Petrelli hat auf Nathans Frau Heidi eingeredet, damit sie sich von ihm zurückzieht, dabei hat sie dauernd an ihr herumgefingert, als sollte das etwas bewirken. Funktioniert so ihre Fähigkeit, kann sie auf diese Weise Leute dazu bringen, zu tun, was sie will?

Peter wurde direkt nach seinem explosiven Flug über New York von Elle und Bob ins Company-Hauptquartier gebracht, wo man erst durch den Haitian, dann durch Medikamente seine Fähigkeiten unterdrückte. Dort lernte er dann Elle kennen (und übernahm dort ihre Fähigkeit). Elle ist zwar einerseits selbst ein Opfer ihre Fähigkeit, weil sie keine normale Jugend deswegen hatte, andererseits kann man nicht viel Mitleid mit ihr haben, wenn man beobachtet, daß sie Peter gerne ein wenig quält. Sie scheint von ihm als neues Spielzeug fasziniert zu sein, aber ihre sadistischen Neigungen kommen immer wieder hervor.

Es wurde zwar nicht bestätigt, daß Elle die Tochter von Bob ist, aber so wie sie hinter Adam herjagte, wird er als Vater wohl eher nicht mehr in Frage kommen. Mangels Alternativen gehe ich nun davon aus, daß Bob „Daddy“ ist. Es ist ja auch leicht vorstellbar, daß er als einer der 12 recht früh erkannt hat, was es mit ihr auf sich hat, und er hatte wohl auch die Möglichkeiten, sie abgeschirmt aufwachsen zu lassen. Ich sehe darin das Gegenteil von Claires Jugend, die „in freier Wildbahn“ aufwachsen durfte. Während Claire ein recht guter Mensch ist, kann man das von Elle nun wirklich nicht sagen; birgt diese Feststellung den Hinweis darauf, daß Bob das Gegenteil von Noah ist, also ein schlechter Mensch? Auch wenn er bisher einigermaßen grau gehalten wurde, paßt das sehr gut ins Bild, da Bob die Company leitet und Noah sie vernichten will. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis beide sich gegenüberstehen, und dann ist wohl Schluß mit Bob.

Peter braucht ganze zwei Monate, bis er begreift, daß ihm dort nicht geholfen wird, sondern er lediglich gefangen gehalten wird. Das wirkt zwar ein wenig naiv, es kann aber auch eine Wirkung der Medikamente sein. Kaum hat er sie einige Tage abgesetzt, kann er mit Adam leicht fliehen. Mit einer kleinen Bluttransfusion kann Adam Nathan heilen (gut zu wissen!), aber schon sind Elle und der Haitian ihnen auf den Fersen. Wir sehen, wie der Haitian Peter die Erinnerungen nimmt und im Container einsperrt, aber nicht, ob Adam vor Elle fliehen kann. Das ist aber zu vermuten, denn er hat dann ja angefangen, die 12 nach und nach zu töten. Sollen wir übrigens annehmen, daß Peter zwei Monate im Container verbracht hat, bevor er in Irland von Caitlins Bruder gefunden wurde? (Und wo sind eigentlich die iPods geblieben?)

Maya und Alejandro haben ihre Gaben während Alejandros Hochzeitsfeier entdeckt, und ich finde es erschreckender, daß Maya geradezu eifersüchtig auf die Braut wirkte, als daß die ganze Hochzeitsgesellschaft starb. Zu oft haben wir schon gesehen, was ihre Tränen bewirken.

Etwas schwach war auch die Erklärung dafür, warum Niki sich freiwillig von der Company behandeln läßt: Sie gibt sich die Schuld an DLs Tod. DL hat die Schußverletzungen aus dem Seasonfinale tatsächlich überlebt, nur um dann … erschossen zu werden. Nun gut, das hätte bei seiner Fähigkeit eigentlich nicht sein müssen, und sein spritzendes Blut traf Niki auch von der falschen Seite, aber zumindest ist DLs Geschichte nun endlich zu Ende erzählt. Niki hat eine neue Persönlichkeit entwickelt, Gina, aber wohin uns ein Charakter bringen soll, der nur Partys im Kopf hat, sehe ich nicht wirklich. Aber Ali Larter hat diese Rolle wieder überzeugend gespielt.

Alles in allem eine sehr unterhaltsame Episode, in der eine Menge erklärt wird, leider aber nicht genug. Noch immer gibt es ein riesiges Loch um Sylar und die merkwürdige Insel, und ich frage mich wirklich, ob man noch die Zeit finden wird, das zu erklären. Die reale Erklärung ist leicht: Man hatte geplant, Sylar und Candice über mehrere Episoden zusammen agieren zu lassen, doch da Missy Peregrym mittlerweile im Cast von “Reaper” ist und daher keine Zeit hatte, hat man ihre Szenen auf ein Mimimum gekürzt und Candice von einer anderen Schauspielerin verkörpern lassen. Nun hatte man keine Handlung mehr für Sylar, und hat ihn – bisher ohne Erklärung – Maya und Alejandro auf’s Auge gedrückt, deren Handlung aber enorm stagniert.

Leider blieb auch keine Zeit mehr zu zeigen, wie sich das Trio Matt, Mohinder und Noah gebildet hat, und wie Matt seine schweren Verletzungen überlebt hat. Es wird wieder einmal deutlich, daß diese Season ein wenig unter den vielen Charakteren leidet, aber es war ja leider der Wunsch der NBC-Execs, möglichst viele der bekannten Charaktere mit in diese Season zu nehmen. So, wie es jetzt nach 8 Episoden aussieht, hätte man auf Niki, Micah, DL und sogar auf Sylar wohl besser verzichtet. Zumindest was Sylar angeht, gebe ich die Hoffnung aber noch nicht auf.

Note: 2

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Dexter, 2-04, „See-Through“

Verfasst von Tom am 14 November 2007

Dexter2-04

Drehbuch: Scott Buck
Regie: Nick Gomez

Dexter: “You don’t think there are monsters in this world? You don’t believe people are evil? I’ll show you evil.”

Wie bereits vermutet, haben Debras Kollegen nun entdeckt, daß jedes Opfer des Bay Harbor Butchers selbst ein Mörder gewesen ist. Und dazu fand Mazuka an den Steinen, die Dexter zum Beschweren der Leichenteile verwendet hat, Algen, über die er vermutlich den genauen Hafen des Butchers ermitteln kann. Dexter gelingt es zwar, die Leichen als Beweise untauglich zu machen, indem er die Kühlung der provisorischen Leichenhalle sabotiert, aber die wichtigsten Beweisstücke, die Steine, werden woanders aufbewahrt.

Debra und Lundy kommen sich während der Arbeit offenbar persönlich näher, und ich wäre nicht erstaunt, wenn sie in ihm eine Art Vaterersatz sehen würde. Ihr Gym-Aufriß Gabriel ist bisher noch nicht weiter einzuordnen.

Lt. Pascal hat regelrecht einen psychischen Zusammenbruch, der dazu führt, daß LaGuerta nun wieder die Abteilung führt. Diese Nebenhandlung hat mich bisher zwar nicht interessiert, aber die Überraschung am Ende, daß sie mit dem Verlobten von Pascal ein Verhältnis hatte, um genau das zu erreichen, ist durchaus interessant.

Ebenfalls überraschend ist das Hobby von Leila: Sie ist Künstlerin, und ihre Kreationen sind derart gruselig, daß ich schon wieder im Geiste den Begriff “Serienmörderin” aufblitzen sah. Andererseits scheint sie sehr interessiert gewesen zu sein, als Dexter (der hat Ideen!) ihr eine Leiche der Butcher-Opfer zeigt, ganz so, als habe sie doch noch keine Leiche zuvor gesehen. So oder so, diese Frau wird langsam wirklich unheimlich!

Angel hatte seine erste wirklich gute Szene in dieser Season, als er sich bei der Frau eines der Opfer entschuldigte. Bisher war er eher ein Stichwortgeber.

Ritas Mutter betritt die Bühne. Zuerst scheinen sie und Dexter gut miteinander auszukommen, sie befürwortet sogar die Taten des Butchers, aber letztlich scheint sie Dexter durchschaut zu haben, oder zumindest zu merken, daß er nicht wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Wird sie Ritas Bedenken schüren, oder gar in eine ganz andere Richtung leiten? Im Augenblick hat sie aber eher ein Problem damit, daß Leila Dexters Sponsor (Kann man das mit “Betreuerin” übersetzen?) ist.

Note: 2–

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Dexter, 2-03, „An Inconvenient Lie“

Verfasst von Tom am 12 November 2007

Dexter2-03

Drehbuch: Melissa Rosenberg
Regie: Tony Goldwyn

Dexter: “I just know there’s something dark in me … and i hide it. I certainly don’t talk about it … but it’s there … always. This dark passenger. And when he’s driving, i feel … alive … half sick with the thrill of complete wrongness. I don’t fight him. I don’t want to. He’s all i’ve got.”

Rita drängt Dexter, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen, und nach anfänglichen Bedenken und dem völligen Mauern von Rita tut er es wirklich und wird positiv überrascht. Seit Harry nicht mehr lebt, hat er wohl nie wieder offen über seinen “Dark Passenger” gesprochen, seinem Trieb zu töten, und es scheint ihm gut zu tun.

Dort hat er auch Leila kennengelernt, die sogleich die Rolle des “Sponsors” übernommen hat. Es darf angenommen werden, daß sie in dieser Season noch eine wichtige Rollen spielen wird, aber ich hoffe nur, sie stellt sich nicht auch als Serienmörderin heraus, wie Rudy in der ersten Season.

Dexters Opfer des Tages ist diesmal ein mordender Autoverkäufer, zumindest gibt er sich für einen aus, der so gut lügen kann, daß sogar Dexter neidisch wird. Aber bevor er ihn tötet, wird ihm noch schnell ein neues Auto aufgeschwatzt, das aber für seine geheimen Tätigkeiten sehr praktisch ist. (Wenn das Product placement war, dann aber mit schwarzem Humor!)

Debra und Agent Lundy kommen einen Schritt weiter bei der Aufklärung der Serienmorde, in dem sie der Gemeinsamkeit aller Opfer (sie waren Mörder) sehr nah auf der Spur sind; vermutlich finden sie dieses Detail bereits in der nächsten Episode heraus. Kann es sein, daß es für Debra sogar gut ist, sich mit diesem Fall zu beschäftigen, um ihre eigenen Erfahrungen zu verarbeiten? Lundy scheint zumindest kein typisches Fed-Klischee zu sein, er ist offen für Ideen, nimmt seine Polizeikollegen ernst, und behandelt sie nicht von oben herab, wie man es in fast allen Filmen und Serien sieht, wenn F.B.I. und örtliche Polizei zusammenarbeiten (müssen).

Doakes observiert ihn noch immer, und trotz Dexters neuem Autos und des aufgeschlitzten Reifens schafft er es, ihm zur Selbsthilfegruppe zu folgen. Er glaubt, nun den Grund für Dexters merkwürdiges Verhalten gefunden zu haben, was auch Dexter freut. Aber da dies erst die dritte Episode war, dürfte dieser Zustand nicht von Dauer sein.

Die Dialoge und Monologe dieser Serie sind ja schon immer besser gewesen, als bei den meisten anderen Serien, aber die beiden großen Monologe von Leila und Dexter waren diesmal besonders eindringlich geschrieben und vorgetragen.

Note: 2–

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„Heroes“ Spoiler!

Verfasst von Tom am 11 November 2007

Sicherheitshalber warne ich noch einmal ausdrücklich, mein Spoiler ist keine Behauptung, sondern ein Bild, angeblich aus Episode 2-10.

Hier geht’s zum Bild.

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